03733 52947   Annaberger Straße 31 · 09488 Thermalbad Wiesenbad OT Schönfeld

Miniaturen

Erzgebirgische Miniaturen sind Teil der erzgebirgischen Volkskunstproduktion, deren spezifischer Ursprung in der Entwicklung der Seiffener Volkskunst zu finden ist. Hier hat, nach dem Niedergang des Zinnbergbaues während des Siebenjährigen Krieges, der Bergmann die Antriebskraft der Wasserräder in den Pochwerken genutzt, um Drechselbänke anzutreiben und Holzwaren herzustellen. Als Beleg dafür, dass bereits in der Anfangszeit des Drechselns im Erzgebirge Miniaturen hergestellt wurden, gilt ein Verzeichnis des Olbernhauer Kaufmanns Gottlieb Semmler von 1782, dass er mit einen Kreditersuchen an den sächsischen Kurfürsten schickte und in dem die für ihn produzierenden Drechsler in Heidelberg, Seiffen, Einsiedel, Neudorf und anderen Orten aufgeführt waren. In der westerzgebirgischen Schnitzerei lebt diese Tradition noch heute in Form von Miniaturpyramiden, -bergwerken, -krippen und -märchendarstellungen fort, die begabte Schnitzer in Walnüssen einbauen.

Erzgebirgische Miniaturen sind Teil der erzgebirgischen Volkskunstproduktion, deren spezifischer Ursprung in der Entwicklung der Seiffener Volkskunst zu finden ist. Hier hat, nach dem Niedergang... mehr erfahren »
Fenster schließen
Miniaturen

Erzgebirgische Miniaturen sind Teil der erzgebirgischen Volkskunstproduktion, deren spezifischer Ursprung in der Entwicklung der Seiffener Volkskunst zu finden ist. Hier hat, nach dem Niedergang des Zinnbergbaues während des Siebenjährigen Krieges, der Bergmann die Antriebskraft der Wasserräder in den Pochwerken genutzt, um Drechselbänke anzutreiben und Holzwaren herzustellen. Als Beleg dafür, dass bereits in der Anfangszeit des Drechselns im Erzgebirge Miniaturen hergestellt wurden, gilt ein Verzeichnis des Olbernhauer Kaufmanns Gottlieb Semmler von 1782, dass er mit einen Kreditersuchen an den sächsischen Kurfürsten schickte und in dem die für ihn produzierenden Drechsler in Heidelberg, Seiffen, Einsiedel, Neudorf und anderen Orten aufgeführt waren. In der westerzgebirgischen Schnitzerei lebt diese Tradition noch heute in Form von Miniaturpyramiden, -bergwerken, -krippen und -märchendarstellungen fort, die begabte Schnitzer in Walnüssen einbauen.

Filter schließen
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
 
59 von 57
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
59 von 57
Zuletzt angesehen