Schwibbögen

Der erzgebirgische Schwibbogen vereint uralte erzgebirgische Weihnachtsbräuche, die Verkörperung bergmännischen Gedankengutes und das Illuminieren, die bewusste Darstellung des Lichtes als Ausdruck der Wärme, Geborgenheit und Friedenssehnsucht. Die ersten Schwibbögen stammen aus der Gegend um Johanngeorgenstadt. Nach uralter Gewohnheit trafen sich die Bergleute am Jahresende im Huthaus oder ihrer Kaue zum Zechenheiligabend, wo sie in fröhlich und besinnlicher Runde Mettenschicht feierten. Im Bild dominierten zunächst neben Berufssymbolen und Wappen religiöse Motive von Adam und Eva. Doch umgeben von Sternenhimmel und Felsengewölbe rückten bald Bergleute, Steiger und Bergschmied in Arbeits- und Aufzugstracht in das Bogenfeld. Es entstanden eine ganze Reihe dieser Kleinode in echter handwerklicher Schmiedekunst, teils bunt bemalt und mit einem Vorbau versehen oder nur als Silhouette gefertigt, schlicht und wirkungsvoll vor eine weiße Wand gestellt. Immer neue Motive kamen hinzu, mit Stilgefühl und schöpferischem Einfallsreichtum bald auch von Schnitzern und Bastlern aus dem ihnen vertrauten Werkstoff Holz. Neben dem Schwibbogen für alle, aufgestellt im Freien an öffentlichen Plätzen, leuchten in der Winterzeit tausende von Lichterbögen aus den Fenstern der Häuser im Erzgebirge. Schwibbögen sind traditionell aus Schwarzmetall geschmiedet oder in Laubsägearbeit in Holz gesägt.

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Der erzgebirgische Schwibbogen vereint uralte erzgebirgische Weihnachtsbräuche, die Verkörperung bergmännischen Gedankengutes und das Illuminieren, die bewusste Darstellung des Lichtes als Ausdruck der Wärme, Geborgenheit und Friedenssehnsucht. Die ersten Schwibbögen stammen aus der Gegend um Johanngeorgenstadt. Nach uralter Gewohnheit trafen sich die Bergleute am Jahresende im Huthaus oder ihrer Kaue zum Zechenheiligabend, wo sie in fröhlich und besinnlicher Runde Mettenschicht feierten. Im Bild dominierten zunächst neben Berufssymbolen und Wappen religiöse Motive von Adam und Eva. Doch umgeben von Sternenhimmel und Felsengewölbe rückten bald Bergleute, Steiger und Bergschmied in Arbeits- und Aufzugstracht in das Bogenfeld. Es entstanden eine ganze Reihe dieser Kleinode in echter handwerklicher Schmiedekunst, teils bunt bemalt und mit einem Vorbau versehen oder nur als Silhouette gefertigt, schlicht und wirkungsvoll vor eine weiße Wand gestellt. Immer neue Motive kamen hinzu, mit Stilgefühl und schöpferischem Einfallsreichtum bald auch von Schnitzern und Bastlern aus dem ihnen vertrauten Werkstoff Holz. Neben dem Schwibbogen für alle, aufgestellt im Freien an öffentlichen Plätzen, leuchten in der Winterzeit tausende von Lichterbögen aus den Fenstern der Häuser im Erzgebirge. Schwibbögen sind traditionell aus Schwarzmetall geschmiedet oder in Laubsägearbeit in Holz gesägt.

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